Themen des CDOs

 

CDOs und andere Digitalverantwortliche bearbeiten in ihrer Querschnittsfunktion zahlreiche Themen: Sie entwickeln digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle, implementieren neue Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) und treiben den Kulturwandel in Richtung New Work und Digital Leadership. Hier finden Sie nach Stichwörtern sortierte Hintergrundartikel, die Ihnen zum jeweiligen Themenschwerpunkt aktuelle Features und einen tiefgehenden Einblick in die Materie ermöglichen.

2-sided Markets

Two-sided Markets (zweiseitige Märkte) bieten im Zuge der Digitalisierung neue Chancen für eine enorme Wertschöpfung. Da die Grenzkosten für den Betreiber dieser Märkte/Plattformen gegen null gehen, ist eine sehr rasche und profitable Skalierung weltweit möglich.

Chief Digital Officer

Ein Chief Digital Officer (CDO) hat als Digitalverantwortlicher eine Hauptaufgabe: die Planung und Steuerung der Digitalen Transformation im gesamten Unternehmen. Dafür entwickelt ein CDO neue Geschäftsmodelle und agiert als digitaler Evangelist innerhalb der Organisation.

Corporate Venturing

Corporate Venturing kann bei der Digitalen Transformation helfen, denn die Partnerschaft mit Start-ups stärkt die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens. Es sollte dabei vor allem Neugründungen in den Blick nehmen, die das operative Geschäft, das Produktportfolio oder die eigenen Prozesse digitalisieren.

Customer Centric

Unternehmen orientieren sich immer stärker an den Erwartungen, Bedürfnissen und Wünschen des Kunden, kurzum: sie werden „Customer-centric“. Kunden haben heute mehr Macht, beispielsweise durch die gestiegene Markttransparenz, die den Wettbewerb verstärkt.

Datengetriebene Geschäftsmodelle

Datengetriebene Geschäftsmodelle basieren meist auf Maschinen- und Kundendaten und bringen den Unternehmen eine neue Form der Wertschöpfung. Dabei nutzen die Fimen Datenanalysen, um zum Beispiel Mehrwertservices zu erzeugen und Produkte zu erweitern.

Digital Leadership

Digitalisierung erfordert Digital Leadership: eine aktive Begleitung des digitalen Wandels durch digitale Experten. Dies ist die Kernkompetenz des Digitalchefs und erfordert eine partizipierende Führung. Mitarbeiter benötigen für die erfolgreiche Transformation Freiräume und Eigenverantwortung.

Digitale Transformation

Die Digitale Transformation oder der digitale Wandel ist ein Veränderungsprozess, der ganze Gesellschaften, insbesondere aber Unternehmen betrifft. Bedürfnisse und Erwartungen von Kunden verändern sich, Unternehmen müssen darauf eine Antwort finden und sich zum Teil neu erfinden.

E-Commerce

E-Commerce ist einer der größten Wachstumstreiber, auch im B2B-Sektor. Unternehmen erschließen sich damit weltweit neue Märkte und Absatzkanäle. Gleichzeitig führt die steigende Transparenz im E-Commerce-Geschäft zu einer Commoditisierung von Produkten und Verdrängungseffekten am Markt.

Everything as a Service

Das Angebot aller Arten von Leistungen als Service ist im Trend und wird „Everything as a Service“ (XaaS) genannt. Die Nutzer müssen sich jetzt nicht mehr um die Details kümmern, sondern sie abonnieren einen genau definierten Service mit allen Möglichkeiten. Das spart Kosten und senkt die Komplexität – vor allem in der IT-Organisation.

Internet of Things

Im Internet of Things (IoT) vernetzte Geräte erleichtern die Interaktion mit Menschen, zeichnen Daten auf und sind dadurch ein enormer Wirtschaftsfaktor. In der Herstellung hilft das Industrial IoT bei der Vernetzung der Produktion und damit bei der Verwirklichung von Industrie 4.0.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz – englisch: Artificial Intelligence – besitzt großes Potential für Unternehmen. Sie erlaubt eine höhere Automatisierung und schnellere Entscheidungsfindung, ermöglicht optimierte Prognosen und entlastet Mitarbeiter von oftmals gefährlichen oder eintönigen Aufgaben.

New Work

New Work ist ein Oberbegriff für Arbeitsmodelle, bei denen sinnstiftende Aufgaben, flache Hierarchien, Agilität und Eigenverantwortung im Vordergrund stehen. Das Konzept ist Folge der Digitalisierung, da wegen der steigenden Komplexität alte Arbeitskonzepte nicht mehr erfolgreich sind.

Plattformökonomie

Wer für Ver- und Betrieb die Plattformökonomie nutzt, kann auf diesem Wege neue Märkte erschließen. Doch für den Erfolg plattformbasierter Geschäftsmodelle braucht es Entscheider, die Bedürfnisse organisieren, anstatt in Technologiekategorien zu denken.

Skalierung

Skalierung beschreibt die Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Dazu gehören die Skaleneffekte der Massenproduktion , aber auch der Transfer von Geschäftsmodellen auf andere Regionen und Märkte. Besonders digitale Geschäftsmodelle können sehr stark und schnell skaliert werden.

Subscription-Modell

Wenn ein Kunde ein Angebot dauerhaft nutzt und regelmäßig bezahlt, handelt es sich um ein Subscription-Modell. Dieses Geschäftsmodell existiert in vielen Varianten und sorgt bei den Anbietern für stabile Einnahmen und eine ganz besonders enge Kundenbeziehung.

Vernetzte Produktion

Die vernetzte Produktion ist die Basis für Industrie 4.0 und erlaubt eine weitgehend selbstorganisierte Fertigung durch intelligente und digital vernetzte Systeme . Dadurch wird sie zum Erfolgsfaktor bei der Digitalisierung und ermöglicht eine schnellere, agile Herstellung von Produkten.

Business Intelligence

Business-Intelligence (BI) ist die Analyse von Unternehmensdaten mit modernen digitalen Technologien. Dabei werden die Daten in allen Unternehmensbereichen gesammelt und zum Teil über Sensorik an Maschinen und Anlagen ermittelt.